CSIKSZEREDA «Csikszereda ist Hauptort des Bezirks Hargita und hat etwa 43'000 Einwohner. Es liegt im Bergland der Karpaten und ist umgeben von sanften Bergen. In diesem Gebiet von Siebenbürgen leben mehrheitlich ungarisch sprechende Szekler. Sie gehören zu einer Minderheit in Rumänien.»
Im frühen Mittelalter besiedelten die ungarisch sprechenden Szekler die Gegend von Csikszereda (ungarisch) oder Miercurea Ciuc (rumänisch) oder Szeklerburg (deutsch). Sie genossen im ungarischen Königreich besondere Vorrechte und Freiheiten. Dafür mussten sie die östliche Grenze des damaligen Europas gegen die Türken verteidigen. Zahlreiche Überfälle der berittenen Türken prägten die Lebens- und Überlebensart der Szekler.
Rund 80 Prozent der Bevölkerung von Csikszereda sind heute noch ungarisch sprechende Szekler, 15 Prozent sind Rumänen, der Rest sind Romas, Deutsche und andere Nationalitäten.

Miercurea Ciuc oder Csikszereda heisst wörtlich übersetzt Mittwochsmarkt. Dies weist darauf hin, dass Csikszereda ein Marktplatz war und im 14. und 15. Jahrhundert als Handelsort entstanden und gross geworden ist. 1968 wird Csikszereda Hauptort des Bezirks Hargita. Damit wird Csikszereda auch Sitz der Bezirksverwaltung.

Heute beherbergt die Stadt zahlreiche industrielle und gewerbliche Betriebe, die aber zum Teil grosse Schwierigkeiten bei der Umstellung von der Planwirtschaft des kommunistischen Rumänien in die Marktwirtschaft der Europäischen Union (EU) hatten. Viele Fabrikgebäude stehen heute verlassen und leer da.

Mit dem Beitritt zur Europäischen Union (EU) per 1. Januar 2007 hat für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ein neues Kapitel begonnen. Einige wenige Firmen profitieren von der Zusammenarbeit mit dem westlichen Europa und machen schnelle und hohe Gewinne. Andere Firmen ohne Exportmöglichkeiten haben es umso schwerer.
Landschaftlich erinnert die Gegend immer wieder an den Schweizer Jura oder den Schwarzwald. Es gibt sanfte Hügel, steile Berge, endlose Wälder und wunderschöne Hochebenen. Die Natur ist an vielen Orten noch weitgehend unberührt und es gibt in der Gegend Wölfe und Bären in freier Wildbahn.

Das Csik-Becken hat ein kontinentales Klima mit relativ warmen Sommern und sehr kalten und schneereichen Wintern. Das Thermometer kann ohne weiteres bis auf minus 30 Grad Celsius sinken. In den nahe gelegenen Bergen gibt es ausgedehnte Möglichkeiten für Nordisch-Skilaufen und relativ bescheidene Möglichkeiten für alpinen Skisport. Csikszereda besitzt zudem eine Eissporthalle und hat eine sehr erfolgreiche Eishockey-Mannschaft, die immer wieder auf den vordersten Plätzen der nationalen Meisterschaft anzutreffen ist.

In der näheren und weiteren Umgebung von Csikszereda gibt es unvorstellbar viele Quellen. Sie werden je nach mineralischer Zusammensetzung und Temperatur als trinkbares Mineralwasser oder als gesundheitsförderndes Thermalbad genutzt.

 

Altes und neues Csikszereda


Die sanierte Einkaufsstrass von Csikszereda
 
 

 

 


 
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