PROJEKTE
ARCHIV
«Unser Ziel ist es, dass die von uns angeregten Projekte und Unterstützungen mit der Zeit von anderen Trägern übernommen werden. In der Vergangenheit ist dies schon mehrfach vorgekommen. Hier werden der Vollständigkeit zuliebe die abgeschlossenen Projekte kurz beschrieben.»
Zusatzrenten für Betagte und Familien
Seit mehreren Jahren wurden besonders arme Rentner mit Zusatzrenten unterstützt. Anfänglich unterstützte die Asociatia Riehen nahezu 100 Personen. Die Gemeinde Riehen hat aber festgestellt, dass sie niemals alle bedürftigen Rentner unterstützen kann. Um diese Ungerechtigkeit langsam zu beenden, hat die Gemeinde beschlossen, das Projekt auslaufen zu lassen und keine neuen Zusatzrenten zu genehmigen.
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Spitex-Zentrum
Im Gebäude der Asociatia Riehen wurde eine der ersten Spitex-Zentren von Siebenbürgen gegründet. Viele Jahre unterstützt die Gemeinde einen Teil der Lohnkosten und die Miete der Räumlichkeiten. In der Zwischenzeit ist die Unterstützung von Spitex-Zentren als Aufgabe der Städte und Gemeinden definiert worden. Deshalb übernahm das Bürgermeisteramt der Stadt Csikszereda die entsprechende Aufgabe per 1. Januar 2013.
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Kinderspielplätze (Bürgermeisteramt)
Dieses Projekt ist vom Bürgermeisteramt Miercurea Ciuc / Csikszereda abgewickelt worden. Aber die finanzielle und buchhalterische Abwicklung übernahm auf Bitte des Bürgermeisteramtes die Asociatia. (das Bürgermeisteramt muss viel längere bürokratische Wege in Kauf nehmen, bis endlich eine bestimmte Summe ausgegeben werden kann. Hier ist eine Non-Profit-Organisation wie die Asociatia wesentlich effizienter...).

Das Projekt dauerte von 2001 bis 2011 und wurde von der Gemeinde mit jährlich CHF 8‘000.- finanziert. Es konnten über 40 Kinderspielplätze in ganz Csikszereda saniert und erneuert werden.

Schule für Roma-Kinder
Im Jahre 1995 eröffnete die Asociatia die erste Primarschule für Roma Kinder. Dies war für die damaligen Verhältnisse ein grosses Ereignis. Bei den rieseigen Problemen Rumäniens mit der grossen Minderheit der Roma und deren Integration war es zwar ein Tropfen auf den heissen Stein. Aber er sollte – in veränderter Form – halten bis in die Gegenwart. Heute fördern wir Kinder Roma innnerhalb der normalen Schulklassen der Xantus Janos Schule. Ein kleiner aber wichtiger Beitrag zur Integration dieser Bevölkerungsgruppe.
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Pakete für Kleinkinder (Buschipakete)
Während den Jahren 1993 – 2004 erhielten wir die Adressen von Neugeborenen. Die Sozialarbeiterin der Asociatia besucht darauf die Familie um einen Einblick in die Situation zu erhalten. Mit diesem ersten Besuch wurde ein Paket mit nützlichen Dingen für die Pflege des Kleinkindes überreicht. Und wenn es die Familie wünschte wurden die Besuche der Sozialarbeiterin und die Unterstützung der Familie fortgesetzt. Das Projekt musste aber nach 12 Jahren beendet werden.
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Stipendien für begabte Schülerinnen und Schüler
In den Jahren 1999 bis 2006 unterstützte die Asociatia begabte Schülerinnen und Schüler mit Stipendien von minderbemittelten Eltern. Dies verhinderte, dass die Eltern ihre Kinder aus der Sekundarschule herausnahmen, weil sie die Kosten für die Schule nicht mehr bezahlen konnten. Das Projekt wurde im Jahre 2007 aber überflüssig, weil von da an der Staat die Schulkosten für diese Kinder übernommen hat.

Hilfstransporte nach Csikszereda
Im Jahre 1990 ging der erste grosse Hilfstransport von Riehen nach Csikszereda. Es folgten jährlich 3- 5 Transporte bis ins Jahre 2004. Der Inhalt der Transporte waren Kleider, Schuhe, Stricksachen, Sportartikel, elektrische Geräte etc. der Bevölkerung von Riehen und Umgebung. Zudem erhielten wir Schulmobiliar, Computer, Medikamente, ja ganze Zahnarztpraxen und sogar ein Kehrrichtwagen der Gemeinde Riehen.

Dann errichtete der rumänische Staat zunehmend Zollbarrieren insbesondere für gebrauchte Kleider und Schuhe. Zudem konnte mit den Hilfstransporten nur sehr bedingt eine positive wirtschaftliche Entwicklung in Siebenbürgen angeregt werden. Manchmal konkurrenzierten unsere Transporte sogar die landeseigene Produktion. Schliesslich stiegen die Kosten der Sammlung, Lagerung und Transport der Hilfsgüter andauernd an. Deshalb entschloss man sich im Jahre 2004, die Hilfstransporte durch finanzielle Beiträge an Unterstützungseinrichtungen, welche die Asociatia ins Leben gerufen hatte, zu beteiligen.

Im Zusammenhang mit den Hilfstransporten wurde eine Reihe von Aktionen durchgeführt:
• Secondhand-Läden: Kleider, Schuhe und andere Bedarfsartikel für die Bevölkerung wurden in einer Reihe von Secondhand-Läden zu sehr günstigen Preisen verkauft. Zudem erhielten bedürftige alte Leute und Familien Einkaufsgutscheine für diese Läden.
• Ausrüstung von Schulen: Verschiedene Schulen konnten mit Mobiliar, Material und Computern ausgerüstet werden. (Übrigens ist die jetzige Präsidentin der Asociatia eine damalige Schuldirektorin einer unterstützten Schule).
• Musikgymnasium: In Zusammenarbeit mit dem damaligen Leiter der Musikschule Riehen unterstützten wir während mehreren Jahren das Musikgymnasium von Csikszereda mit Instrumenten und Noten.
• Kinderabteilung des Bezirksspitals: Einige Jahre hatten wir engen Kontakt mit der Leiterin der Kinderabteilung des Bezirksspitals. Wir brachten regelmässig Medikamente, Schoppenflaschen mit Schnuller und diverses Verbrauchsmaterial direkt in die Kinderabteilung. Leider akzeptierte die Leitung des Bezirksspitals diese direkten Lieferungen nicht mehr und wir mussten alles in der zentralen Spitalapotheke abliefern. Nachdem wir feststellen mussten, dass die Medikamente nicht mehr an die Kinderabteilung ausgeliefert wurden, mussten wir die Unterstützung wohl oder übel abbrechen.
• Unterstützung der Zentralapotheke in Csikszereda: Auch die Zentralapotheke litt unter einem dauernden Medikamentenmangel. Obwohl von den Ärzten Rezepte ausgestellt wurden, konnte die Apotheke die Medikamente nicht an die Patienten aushändigen. Einerseits weil ein akuter Medikamentenmangel bestand, andererseits weil die Apotheke die Rückerstattung durch die Krankenkasse z.T. erst 9 Monate später erhalten konnte. So fehlte ihr das Kapital für den Einkauf des Nachschubs. Nachdem die Versorgung mit Medikamenten verbessert wurde und die Rückerstattung besser funktionierte, konnte diese Unterstützung beendet werden.
• Ausrüstung von Zahnarztpraxen: Zweimal erhielten wir eine nahezu vollständige Zahnarztpraxis und transportierten die Behandlungsstühle und das Material nach Siebenbürgen. Darunter war auch ein Röntgenapparat. Die Bewilligung für die Einfuhr dieses Apparats stiess auf so grosse Probleme, dass wir von da an keine Röntgenapparate mehr entgegennahmen. Immerhin konnten wir einen Zahnarzt in Csikszereda und einen in einer Stadt nördlich von Csikszereda mit dem nötigsten ausrüsten.
• Bezirksgefängnis Csikszereda: Schliesslich unterstützten wir während mehreren Jahren auch das Bezirksgefängnis in Csikszereda. Die Verhältnisse dort waren schrecklich. Das Gefängnis war völlig überbelegt und es mangelte einfach an Allem. Dem Gefängnis war ein Landwirtschaftsbetrieb angeschlossen. So konnte man wenigsten selber Lebensmittel produzieren. Allerdings war die Verwaltung des Gefängnisses ziemlich undurchsichtig und nach dem Wechsel des Direktors brach der Kontakt und dir Unterstützung ab.


Ehemalige Zusatzrentnerin
 


Betreuung durch Spitexdienst



Sanierter Kinderspielplatz



Schülerinnen, Schüler und Lehrer der Roma-Schule



Sammelstelle für den ersten Hilfstransport



Secondhand-Laden in Csikszereda



Computerunterricht in einer Schule in Csikszereda



Kinderabteilung des Bezirksspitals

 

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